Das Blaue Haus in Bozen – Ein Symbol des Genossenschaftswesens

Das Blaue Haus, erbaut im Jahr 1912 nach den Plänen des deutschen Architekten Walter Norden (1885–1934), ist ein architektonisches Juwel und ein Symbol für das Genossenschaftswesen im Herzen von Bozen. Mit seiner charakteristischen Loggia, dem Erker und den Jugendstildekoren prägt es das Stadtbild und ist eng mit der Geschichte des Genossenschaftswesens in Südtirol verbunden.


Dauer: 24.09.2025 bis 29.09.2026

Beschreibung

Das sogenannte "Blaue Haus" verdankt seinen Namen seinem blauen Anstrich, den es vor der Renovierung von 2025 jahrzehntelang hatte.

Von 1912 bis 1928 war das Haus Sitz des Verbands der landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutsch-Südtirols, zwischen 1919 und 1936 des Revisionsverbands der Raiffeisenvereine und landwirtschaftlichen Genossenschaften und von 1921 bis 1927 der Landwirtschaftlichen Zentralkasse. Nach weiteren Nutzungen, unter anderem als Verwaltungssitz der „Federazione Italiana dei Consorzi Agrari Soc. Coop. a r. l.“ bis 1991, ging das Gebäude 1994 an das Land Südtirol über. Heute ist das Blaue Haus Sitz der Abteilung Europa und ein wichtiger Ort für das Genossenschaftswesen in Südtirol.

Renovierung abgeschlossen – historische Erbe bewahrt

Das Blaue Haus wurde 2025 umfassend renoviert. Unter Anleitung des Landesamts für Bau- und Kunstdenkmäler wurde insbesondere die historische Fassade restauriert, um das Gebäude für zukünftige Generationen zu erhalten und seine Rolle als Zentrum des Genossenschaftswesens zu stärken.

Foto: Abteilung Europa